Haus St. Andrä - Wördern

Sonnenfalle

Haus St. Andrä - Wördern

Sonnenfalle

Um eine optimale Besonnung des Gebäudes zu erzielen, wurde der kompakte Baukörper von der südlichen Grundgrenze abgerückt. Durch das geneigte Dach öffnet sich das Gebäude an seiner Schmalseite wie ein Trichter und fängt die Sonne ein. Das Wohnhaus, das als zweigeschossiger schräger Kubus in Erscheinung tritt, erhält an seiner Westseite einen eingeschossigen Anbau, in dem sich die Büroräume und ein gemeinsamer Vorraum befinden. Der Bürotrakt wird mit einer horizontal verlaufenden Holzverschalung verkleidet. Diese findet sich auch an einem Nebengebäude mit Lagerraum wieder. Die Volumina verbinden sich mithilfe eines großzügigen Vordaches wieder zu einem eigenständigen Ensemble. Der Wohnkubus selbst ist mit kleinformatigen Faserzementplatten verkleidet. Die unterschiedlichen Grün-, Gelb- und Weißtöne vermitteln den Eindruck von Laub und Blattwerk aus dem nahen Auwald. Das Farbenspiel verändert sich je nach Sonnenstand und Witterung, ähnlich wie die Baumkronen der Laubbäume. Die lebhafte Fassade verändert dadurch auch im Tageslauf und Jahreszeit das Erscheinungsbild des Hauses.

 

Daten
Ort: A-3423 St. Andrä - Wördern
Nettonutzfläche: 190 m²
Fertigstellung: Mai 2012
Heizwärmebedarf: 10 kWh/m²a (Referenzklima nach OIB)

 

Team
Martina Feirer